Forderungen

Ausrufezeichen

Der See braucht Hege!

Bis vor vier Jahren wurde der Rather See vom Angelverein ASV Rath-Heumar gehegt und sauber gehalten. Seit dem Angelverein die Pacht gekündigt wurde, vermüllt der See immer stärker, worunter Tiere und Umwelt leiden. Der Verwalter des Sees scheint nur an der finanziellen Ausbeutung des Sees interessiert und kaum am Erhalt dieses artenreichen Biotops.

Wir fordern: Der Verwalter des Sees muss für die gesetzlich vorgeschriebene Hege des Sees sorgen. Zäune reichen hier nicht aus!

Es droht der Verkehrskollaps!

Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens der Wasserskianlage wurde ein Gutachten über die zu erwartende Verkehrsbelastung erstellt. Laut Gutachten werden an normalen Tagen 1.069 Fahrzeuge erwartet, was 2.138 Fahrbewegungen an der Rösrather Straße ausmacht. An Spitzentagen wird mit 5.000 Besucher*innen gerechnet, was 3.200 Fahrbewegungen ausmacht.

Wir finden: Das ist zu viel! Schon jetzt ist die Rösrather Straße zwischen Ostheim und Rath/Heumar im Berufsverkehr täglich dicht. Es droht der totale Verkehrskollaps!

Ein See für die Bürger*innen!

Eine solch riesige Wasserskianlage wird Gäste aus ganz Köln und dem Umland anziehen. Viele Familien der umliegenden Orte werden sich die teuren Eintrittspreise nicht leisten können und bleiben vollkommen außen vor.

Wir fordern: Der See muss als Naherholungsgebiet für die Anwohner*innen erhalten werden! Wünschenswert wäre der Erwerb des Sees durch die Stadt.

Ein mieser Deal!

Dem Verwalter des Sees gehört selbst kein Stück des Sees! Er verwaltet Teile des Seegrundstücks für eine Erbengemeinschaft. Einige Grundstücke gehören anderen Privatleuten, die vom Bau der Wasserskianlage nicht profitieren, da ihre Grundstücke „zufällig“ außerhalb der geplanten Anlage liegen. Einige der anderen Eigentümer möchten den See gerne als Naherholungsgebiet erhalten.

Wir fordern: Es muss eine Abwägung aller Interessen geben!

Kölscher Klüngel?

Obwohl sich in den Stadtteilen rund um den See in der Vergangenheit viel Widerstand gegen die Wasserskianlage geregt hat, wird das Projekt von der Politik und insbesondere von der CDU ignorant vorangetrieben. Die Stadtverwaltung enthält Naturschützerinnen die Einsicht in Gutachten zum Artenschutz absichtlich vor.

Wir fragen uns: Warum ignoriert die Politik die Interessen der Bürgerinnen und lässt sich stattdessen vor den Karren eines solch extravaganten Bauprojektes spannen?


Hier gibt es unsere Forderung als Flyer.
Hilf uns, sie zu verbreiten!


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